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Die Hütte bekommt ein Dach

Die Hütte bekommt ein Dach
Bevor die Wandkonstruktion aufs Podest gehoben werden konnte, musste ich erst wissen, ob alle Teile bündig zusammen passen. Schließlich wurden die Balken der Wände auch noch mit langen Schloss-Schrauben verbunden und mit Winkeln gesichert. Im Anschluss dann reine Muskelarbeit. Meine Frau half mir so gut es ging aber die schweren Teile musste ich dann doch alleine aufs Podest schleppen. Aber das war noch lange nicht die härteste Arbeit…
Die Dachkonstruktion hatte ich ebenfalls vormontiert. Denn in einer Höhe von ca. fünf Metern ohne Gerüst zu arbeiten war mir einfach zu gefährlich…

Überhaupt hat es sich bewährt alle Teile vor dem Zusammenbau einmal komplett zu montieren und zu schauen, wo einfach zu viel Spiel ist. Das ist zwar etwas mühsam aber rentiert sich auf Dauer. Die fünf Dachsparren zu montieren war auf jeden Fall eine gute Bewerbungsgrundlage für den chinesischen Staatszirkus. Ich tänzelte mir da echt was zurecht. Aber diese Hütte ist der Beweis, dass 80 Prozent der Arbeit von nur einer Person gewuppt werden können. Während sich der Rest der Familie den Hosenboden nass lacht, weil Papa so lustig „turnt“…

Einige Nachbarn waren während des Aufbaus immer wieder Zaungäste und ich glaube, sie waren irgendwann fest davon überzeugt, dass ich einen an der Klatsche habe…

Bei Bild 3 ist noch einmal gut zu sehen, dass ich die Wandteile miteinander verschraubt habe. Dabei gibt es je drei Schrauben von außen und drei von innen. Insgesamt wurden die Wände mit 24 Schloss-Schrauben a 16 cm Länge verschraubt. Zusätzlich wurde die komplette Konstruktion dann noch mit dem Podest verschraubt. Auf insgesamt 12 Schloss-Schrauben in die Podest-Balken.

Auf eine Gesamtlänge von 160 cm habe ich fünf Sparren gesetzt. Damit wäre auch eine größere Schneelast gut zu tragen und es verleiht der gesamten Konstruktion eine hohe Steifigkeit.

Im nächsten Arbeitsgang dann die erste Dachhaut, die aus 18mm starken Fichtenbrettern besteht.

Die Dachhaut endet dann mit einer sehr „experimentellen“ Dachhautkonstruktion in der Gaube. Und wie sagte der Nachbar so anerkennende: „Nicht schön aber selten…“

Nun denn, Es soll ja auch ein Hexenhaus sein…

Demnächst dann die Verkleidung und Eindeckung der Hütte. Dafür habe ich echte Holzschindeln aus Lärche genommen und die Fassade nach einer sächsischen Scheunenbautradition verkleidet. Meine Kinder waren jedenfalls immer faszinierter von dem, was da entstand…

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