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Do it like a Rentner

Do it like a Rentner

Was hat der gemeine deutsche Rentner und ich gemeinsam? Richtig! Man hat keine Zeit und man kommt zu nix mehr!!!

Der Tag beginnt meistens so gegen vier Uhr morgens (manchmal auch etwas später). Da unsere Tochter ganz nach mir kommt, schläft sie dann aber dankenswerter Weise wieder ein und wacht so gegen acht Uhr wieder auf. Das ist gut. Aber leider schläft man nicht mehr so richtig durch. Also ich schlafe nicht mehr so richtig durch und so kommt es, dass ich ab acht Uhr zwar wach bin aber ein dynamisches “In-den-Tag-starten” doch etwas anders aussehen müsste.

Man(n) bleibt in so einer Art Reserveleistungs-Modus und hochgeistige Tätigkeiten, wie Wickeln und Bäuerchen provozieren, laufen ziemlich zombieartig in einem Trance-ähnlichen Zustand ab.
Ehe man sich versieht, ist das zweite Frühstück im Kind und der eigene Magen auch mit diversen klebrigen Frühstückszutaten vollgekleistert. Man funktioniert aber so richtig auf die Reihe bekommt man nix.

Ich will jetzt nicht sagen, dass der gemeine Rentner genauso wie ich in diesem Dunst der allumsorgenden Gegenwart verloren geht, die meisten haben schließlich auch noch handfeste und alltägliche Schrebergärten, Hunde oder andere Haustiere zu versorgen aber wir haben das gleiche grundsätzliche Zeitmanagementproblem. Inzwischen ist es nämlich 12.30 Uhr und man fragt sich, wo die letzten viereinhalb Stunden hingekommen sind!

Es wird schließlich Nachmittag und der frühe Abend kündigt sich durch hungrige Schreie an und die Zeit rennt. Es gibt sie nicht mehr, die Einteilung des Tages in Stunden. Es gibt nur noch Fütterungsphasen, Schlafphasen und Spielphasen. Es ist auf eine ganz ungewöhnliche Art und Weise befriedigend und man hat nicht das Gefühl sinnloser Zeitvergeudung. Man kommt nur eben zu nichts mehr.

So fühlt es sich also an, wenn man auf eine dieser buddhistischen Arten produktiv ist. Man füttert und beobachtet wie sich Zufriedenheit im Befütterten breit macht.

Ich mag jetzt Rentner…

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