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Das war Woche ZWANZIG

Das war Woche ZWANZIG

Vermutlich kommt das nicht so häufig vor. Also zumindest bei mir war das in der vergangenen Woche absolute Premiere. Montag und Dienstag war ich in Zürich und Freitags standen meine Füße auf der Rue du Faubourg mitten im Stadtteil Montmartre und liefen in Richtung Place Charles de Gaulle (genau genommen bis zum Taxistand – wer ist denn so blöd und läuft vom einen Ende von Paris zum anderen…).

Es ist dieser kurzen Einleitung schon zu entnehmen, dass ich in dieser Woche meine kleine Babytochter nur selten zu Gesicht bekam und aus diesem Grund gibt es auch in Woche 20 nur eine sehr kleine Auswahl an neuen Fähigkeiten über die ich berichten kann.

#01: Kinderliedermitsinger – DJ-Check
#02: Alleinkojennutzend – Soloschlaf-Check

An den vier Abenden, an denen ich in dieser Woche zuhause war, konnte ich erleben, wie sich ein kleines Ritual beim Zubettgehen zwischen meiner Frau und meiner Tochter entwickelte und mich hat das schon echt berührt (also so auf dieser Gefühlsdingenskirchen – ihr wisst schon…).

Dabei schaltete meine Frau die Stereoanlage an und ließ den Song „Dieser Tag geht fort“ von Fredrik Vahle laufen. Also Fredrik Vahle ist seit den ersten Tagen unserer kleinen Tochter bei uns am Start aber dieser eine Song am Abend, wenn die Kleine ihr Köpfchen auf die Schulter meiner Frau legt und dabei langsam einpennt, das ist schon ein ziemlich feiner Anblick. Da bekommt man schon mal so ein Gefühldingenskirchen. Mein Gott, müssen Männer denn immer hier den Starken mimen?!!

Also der Song ist einfach schön und wenn man sich damit anfreunden kann, dass dieser Sänger auch mal Begriffe in seinen Liedern erwähnt, die man ja sonst noch nicht mal in den Mund nehmen darf, dann ist Fredrik Vahle einfach eine coole Sau! Haut rein und nutzt dieses enorme musikalische Potential (immer noch besser als dieser Verkehrserzieher Rolf Z.).

Den hatte ich in dieser Woche nämlich auch und nur weil meine viereinhalb Monate alte Tochter in dieser Hinsicht nicht meiner Meinung ist und mit Rolf Zuckowski ziemlich gute Autofahr-Sessions verbindet, müssen wir auf längeren Autofahrten immer wieder die Weihnachtsbäckerei und die Jahresuhr hören. Also die Jahresuhr ist wirklich der hirnrissigste Mist den ich je gehört habe aber die Kleine fährt auf diese Aufzählung voll ab! Und bei den verbrannten Keksen (also an der Textstelle) in der Weihnachtsbäckerei lacht sie sich immer halb scheckig. Was also tun, wenn man eine entspannte Autofahrt zu den Großeltern genießen möchte, dann hört man eben Rolf Z. und denkt an die vielen Lebkuchen-Herzen, die ja jetzt schon beim Aldi käuflich erwerbbar sind…

Wie ich jetzt auf die Alleinschlafsituation überleiten soll ist mir auch schleierhaft. Ich lass es einfach und erzähle, wie ich mit dieser Erfahrung umgehe.

Ich habe diese Woche ja nicht nur in Hotelbetten gepennt sondern auch auf unserer Gästecouch. Eigentlich die ganze Woche und damit habe ich mir einen Gefallen getan aber meiner Frau und Kind wohl ebenso. Die beiden sind jedenfalls wesentlich entspannter als in den übrigen Nächten (in denen ich neben meiner Frau liege und wild schnarche). Das soll jetzt nicht heißen, dass ich ab sofort nur noch auf dieser alten Pofe penne! Aber hier und da muss man da gar nix reininterpretieren oder auf höflich machen.

Frau pennt gut, Kind pennt gut und ich penne durch. Die Matratze könnte besser sein (oder einfach eine Matratze wäre auch schon gut) aber wir sind ja nicht aufm Ponyhof!

In diesem Sinne…

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