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Das war Woche SIEBEN

Das war Woche SIEBEN

Und es kam die Siebte an der Zahl. Eine Woche mit mächtig vielen Gedanken, Erkenntnissen und nein! Fast nix neues gelernt aber wieder jede Menge Beobachtungen gemacht. Ganz ehrlich, ich bekomme hier in den vier Wänden meiner kleinen Familie so gut wie nichts mit. Ein wenig informiere ich mich über Facebook, Twitter und ein paar gute Nachrichtenapps aber was in der Welt wirklich vorgeht, dringt nicht bis zu mir vor.

Und wenn ich ehrlich bleiben darf, das ist vielleicht auch ganz gut so! Ich habe noch nie in einer Situation gesteckt, die so stark meiner Aufmerksamkeit bedurfte, wie die Vaterrolle. Ein krasser Job, ein krasses Gefühl! Ein ganz neues Lebensgefühl und ein Umstand der Zeit zu fressen scheint. Ich habe jedenfalls keine Ahnung, wo die letzten sieben Wochen hingegangen sind!

Vor ein paar Tagen haben wir von einer lieben Kollegin meiner Frau ein tolles Buch geschenkt bekommen. Es heißt Baby Jahre (Remo H. Largo, Pieper, 10. Auflage 2012). Nicht das wir nicht schon so manches andere Buch in Papier und elektronischer Form gewälzt hätten (hinzu kommen ja noch all die wissenschaftlichen Schmöker, die wir in unserer Studienzeit fressen durften…). Im Internet erfuhr ich dann, dass dieses Buch so eine Art Bibel der Kindererziehung ist und da ich sofort mit Alarmglocken durchs Dorf reite, wenn mir jemand etwas als “Die Bibel” verkaufen will, war ich natürlich skeptisch. Aber jeder angehende Vater (Mutter übrigens auch!) kann dieses Buch getrost kaufen. Es enthält mächtig viele gute Tipps, etwas wissenschaftlichen Background (fürs klugscheißen aber auch unabdingbar!) und verdammt gute Herleitungen (vermutlich hat sich unser Familienministerium in Rheinland-Pfalz dort den Tipp abgeholt “Vorsicht Baby – Bitte nicht schütteln!”). Nein, im Ernst gutes Buch und zwischen den Wickel- und Fütterungsphasen hier und da reingucken…

In diesem Buch habe ich dann auch wieder den Hinweis über die Verwendung und den Einsatz von Musik bei Frischlingen gefunden. Das war ja dann auch ein prima Grund endlich mal wieder Geld für eine anständige Anlage auszugeben. Da mir die Kohle für eine anständige Anlage fehlte, musste es eine kleine Mini-Stereoanlage auch tun aber die kam dann auch prompt in die Hütte geflogen und fortan hört meine kleine Tochter diesen ganzen hochgestochenen Klassikkram rund um den langnasigen Österreicher und all die anderen Komponisten aus Klassik und Romantik. Und soll ich euch was sagen?! Jepp, für exakt 12 Minuten ist die kleine Babytochter im Schnitt hin und weg von Vogelhändlern und Musik die aus Wasser gemacht wurde. Da ist der musikalisch halbwegs begabte Papa dann mächtig Stolz und sieht im winzig kleinen Nachwuchs schon die angehende Keyboarderin oder nein noch besser: Die Star-Dirigentin der Wiener Philharmoniker 2033 (Yeah!).


Nach 12 Minuten ist der Zauber um. Die kleine lässt mal eben einen fahren und spuckt ihren Schnulli aus. Die Show ist um! Sieht dann doch mehr nach einem Ingenieur-Studiengang aus und so richtig müde wird sie auch nicht von der Tonplörre von Annodazumal. OK, An diesem Tipp sollte der Autor von Baby Jahre dann vielleicht doch nochmal arbeiten…

Auf jeden Fall gehe ich mal fest davon aus, dass mir das in ein paar Monaten mit der Carrera-Bahn auch passieren wird. Na ja aber man muss es versuchen. Wer, wenn nicht wir, kann die Jugend an Hochkultur heranführen???

So! Damit es im Aufbau auch total wild und subtil bleibt, hier noch ein Hinweis vom Musikerfreund Ben Hermanski (der übrigens sehr schöne Musik macht und von dessen Vater ich heute nur vermuten kann, dass er stolz wie Bolle über dieses musikalische Talent ist!)
Es gibt sie! Die coolen Gimmicks fürs Auto von gewordenen Vätern und Müttern!!! Und das auch noch in einer Weltstadt wie Mainz! Ist das nicht toll. Man kann das Zeug sogar online bestellen (die wissen tatsächlich um den Umstand der Immobilität in den ersten Monaten der Elternschaft…) Hier noch der Link zum Shop (und ich verdiene keinen Cent an dieser Werbung!)
Der Shop heißt “Racker’n’Roll” und ist hier zu finden.

Und nun zu etwas ganz anderem…
NachwuchsimBürovorstellen kann auch entspannt ablaufen. Wir haben das letzte Woche bei mir auf Arbeit gemacht und was soll ich sagen. Kleiner Kreis, entspanntes Kind, schöne Geschenke (ich muss den Leuten noch eine coole Dankesmail schicken, die haben nämlich echt mal was nützliches geschenkt!!! – Überhaupt schenken Arbeitskollegen echt gute Sachen, die von meiner Frau auch – sei mal an dieser Stelle der Vollständigkeit wegen erwähnt!). Vielleicht sollte das jeder zukünftige Vater bei seiner Planung bedenken. Stellt euer Kind in Phasen und Gruppen vor. In den ersten drei Monaten einem kleinen Kreis von Mitarbeitern (am besten dem, der auch Kinder hat, nur so als Tipp…). Später, wenn der Nachwuchs schon interaktiver funktioniert, kann man auch anderen Kollegen (also denen ohne Kinder, denen mit Hund oder Katze und denen mit außergewöhnlichen Hobbies) den Nachwuchs vorstellen. Die können dann auch eher was damit anfangen. Ich weiß das ja noch von mir früher. Ich kann mich noch an eine Situation erinnern, wo mir eine Kollegein vor sechs Jahren ihre kleine Babytochter in die Hand drückte, mit den Worten: “Kannste mal halten, ich muss schnell aufs Klo!”. Ich stand dann also da mit diesem Wurm und der fing auch prompt an zu schreien. Super Idee! Bin ich heute noch leicht panisch, wenn ich dieser Kollegein aufm Flur begegne (so viel zum Thema Spätprägung…). Mein Gott, ich bin heute ja eine reine Tippgeber-Maschine…

Dann mach’ ich doch gerade mal weiter! Thema Windeln (Da ich meine Leser fast alle noch persönlich kenne: Jochen, es tut mir leid, was jetzt kommt…)
Wenn euch Windeln im Sonderangebot angepriesen werden, kauft sie auch. Diese Saugmatten sind ja so schei*** teuer! Man hat das Gefühl, man fährt mit dem Auto von München nach Flensburg und muss wirklich an jeder Raststätte pinkeln. Ungefähr so viel kostet einmal pinkeln beim Baby und wir reden hier von acht bis zehn Pinkelpausen pro Tag! (von den restlichen 50 Cent könnt ihr euch ja dann anteilig ein Getränk kaufen…) Aus diesem Grund haben wir die Kleine in jedem nur erdenklichen Babyclub angemeldet, alleine die Rabattmarken werden uns den nächsten Urlaub finanzieren (wann der ist, kann ich übrigens noch nicht sagen…) Sie werden ihn finanzieren, wenn ich diese blöden Marken nicht jedes Mal vergesse wenn ich zum einkaufen fahre… – Nee, mal im Ernst. Ich bin auch keiner, der jeden Rabatt mitnimmt aber dieser Babykram geht echt ins Geld und diese Elternzeit (und mein kleiner Tablet-PC) sind genau die richtige Kombination um jede aber wirklich jede dieser Rabattaktionen im Internet aufzuspüren…

Oh und dann noch was fürs Herz! (ihr merkt schon, ich werde von Woche zu Woche weicher…)
Aber ein Facebook-Freund hat neulich dieses Video hier gepostet. Ich erinnere mich daran, es war eine bewegende Situation und Freunde der gepflegten Nachkommenschaft, ich würde vermutlich vor Stolz platzen, wenn in 12 Jahren meine kleine Tochter diese Nummer bringen würde!!!
Schaut es euch an, aber für das Pipi in euren Augen bin ich nicht verantwortlich zu machen!

Und zum Schluss muss ich noch über Milchneid sprechen und wie er doch das Leben meiner lieben Ehefrau und damit auch das meine beeinflusst. Vergangene Woche war erster Babymassagekurstag und wie das so ist, gehen die Mütter (und ich demnächst auch aber das kommt mit Sicherheit auch hier im Blog dann vor…) nach dem Kurs noch ein Eis essen. Und wie das so ist, unterhält man sich über Milchmengen, Fließgeschwindigkeiten und Nahrungsergänzungmittel. Ganz normaler Smalltalk eben… Na ja. Aber wenn deine Frau dann nach Hause kommt und voller Neid berichtet, weil die andere Mutter das Sechsfache aus ihren Drüsen drückt, dann hab sogar ich langsam die Schnauze von dieser Stillnummer voll! Ist ja alles gut. Kind bleibt gesund, bekommt einpaar IQ-Punkte dazu, ist auf jeden Fall gesünder und so aber ehrlich: Stillen ist echt jede Menge Kopfkino und ich bin heilfroh, wenn das Kind in die Hände klatscht, wenn Papa dann irgendwann mit den gegrillten Steaks auf dem Teller zum Tisch kommt!

Tschaka!

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