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Das war Woche FÜNFUNDZWANZIG

Das war Woche FÜNFUNDZWANZIG

Diese Woche bin ich aber ziemlich spät dran! Aber das kommt einfach vor. Wenn so viel zu tun ist und man nicht mehr weiß wo oben und unten ist, dann muss manches manchmal auf der Strecke bleiben. Aber Gott sei Dank kommt das (bisher) ja nur alle 25 Wochen vor. Hier also mein Erkenntnis-Reichtum der fünfundzwanzigsten Woche!

#01: Füßchen Tunichtgut – Songbookverweigerungs-Check
#02: Hände hoch! – Handspielverweigerungs-Check
#03: Fahrerlegende – Bummel-Check
#04: Tausendundeins – Massenknips-Check
#05: Tschuldigung – Vorauseilendesumverzeihungs-Check

Wo man singt, da lass dich nieder und so weiter und so fort. Früher war das immer so ein Spruch, den hat meine Oma unglaublich gerne gebracht, wenn sie sich an einem Platz sehr wohl fühlte und dann fing sie an zu singen und ich dachte schon damals „hmmm, ja, zum singen muss man geboren sein…“

Ich singe nicht.

Wenn es sich vermeiden lässt, dann singe ich einfach besser nicht. Bei den letzten Kirchenanlässen habe ich mich immer an den schmetternden Sound irgendeines Kirchenratsmitgliedes geschmissen und in guter alter Milli-Vanilli-Manier einen feinen Dieter Bohlen gegeben. Schön im Playback untergetaucht. So ist das fein! Aber jetzt kommt meine Frau umme Ecke und hat wirklich für jede Lebenslage einen Song parat. Sie singt von Krokodilen, von Händchen und vom Füßchen Tunichtgut (und dem Füßchen Übermut). Sie singt und singt und singt und ich soll das auch noch tun…

Ja nee, is klar…

Also ich mach viel aber ich werde mich nicht zum Vollhorst vor meiner Tochter machen. Damit ich später dann auf irgendeinem Youtube-Video zu meinem 60. auftauche, und zu sehen ist, wie ich von einem Nil-Krokodil berichte, dass unbedingt einen Kakadu fressen wollte.

Nope is nicht! Wobei das eine feine Überleitung zum Handspiel-Dingens ist…

Weil der Kakadu wird mit einem kleinen multimedialen Handspiel begleitet. Dabei hält meine Frau zwei gespreizte Finger so an den Kopf als wäre ein Indianer nach zu viel Feuerwasser gerade schief umme Ecke gebogen und dann schwups, is der Kakadu auch schon Geschichte. Nein natürlich nicht! Er überlebt im Song – wegen dem König aber is ja auch egal!

Ich bin jedenfalls – neben der Singerei – auch nicht gewillt mit meinen Gichtfingern irgendwelche seltsamen Singsprüche zu begleiten und wisst ihr wie viele es davon gibt? TAUSENDE! TAUUUUUSENDE!

Und meine Frau kann sie alle!

Ich werde später meiner Tochter erklären müssen, warum ich der coole in der Familie bin und warum ich auch nach sechs Monaten noch nicht emotional in der Lage bin solche Handspiele in der Öffentlichkeit zu zelebrieren. Zuhause schon gar nicht aber das muss ich dann nur meiner Frau erklären…

Nach all diesen Verweigerungschecks kommen wir doch mal zu etwas, was ich tatsächlich ausgeübt habe und worauf ich auch heute noch sehr stolz sein kann!

Der Bummelcheck – Ich, die Fahrerlegende vom Mittelrhein.

Am Rhein und mit einiger Gemütlichkeit in den Papa-Beinen schläft unsere Tochter nämlich tatsächlich auch mal in ihrem (völlig überteuerten) Kinderwagen. In der letzten Zeit hat die Babytochter einfach keine Lust mehr auf diesen (völlig überteuerten) Kinderwagen. Sie liegt keine fünf Minuten in der fahrenden Pofe und schon schreit sie. Meine Frau ist schon total aufgelöst und ehrlich gesagt wissen wir nicht, ob es dagegen irgendein Mittel gibt.

Gerade weil die Sache mit dem Pädagogik-Studium einen so total ausbremst (beim Gedanken das Kind einfach mal schreien zu lassen) haben wir echt keine Lösung und bei allem Respekt vor den Erfahrungen und erzieherischen Leistungen unserer Freunde und Verwandten, wollen wir einen anderen, einfach einen anderen Weg gehen (wir sind eben nie so ganz aus der adoleszenten Phase herausgekommen…) ;)

Wir sind dann auch im wahrsten Sinn des Wortes mal einen anderen Weg gegangen. Am Rhein entlang, schön in der milden Herbstluft, links die B9 und rechts der Rhein mit seiner Industrieschifffahrt (tucktucktuck). Das hat dem Kind so gut gefallen, dass es nach gerade einmal vier Minuten ins Reich der Summbrumm-Träume ging. Hat geknackt bis wir das surrende Rheinufer (und die B9) im Windschatten nicht mehr hörten. Da war sie wieder wach…

Und bei all unseren Spaziergängen und anderen Aktivitäten knipsen wir mit unseren Smartphones was das Zeug hält. Aber jetzt haben wir feststellen müssen, dass diese Marke mit dem angefressenen Apfel nur bis 1000 zählen kann (was nicht stimmt, weil die Preise für den Mist für manche Sachen dreimal so hoch sind…). Jedenfalls passen in den Fotostream nur 1000 Bilder.

Herrschaften, haben die nie an Eltern gedacht? Gerade diese Gattung Mensch braucht das fünf- bis Zehnfache von 1000 um nur im Ansatz genug Bilder im Fundus zu haben. Wir könnten auch Videos produzieren aber die kann man ja nicht so schön wooooshen ;)

So, und nun muss ich mich für nächste Woche entschuldigen. Da wird es nämlich zum GROSSEN HALBJAHRESCHECK auch etwas später werden. Das muss nämlich alles schön geordnet sein und die Liste wird ziemlich lang sein!

Bis dahin…

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